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Gesundheit und Vorsorge

 

Generell sind für Südafrika keine Schutzimpfungen vorgeschrieben, außer für Reisende aus Gelbfiebergebieten. Hier ist eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber Pflicht. Bei Einreise aus, oder Transit (auch nur Wechsel des Flugzeuges) durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land, wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Liste der Gelbfieberendemiegebiete.

Zu empfehlen ist auf jeden Fall eine Hepatitis-A/B-Prophylaxe.

In Limpopo, einschließlich des Krüger Nationalparks, Mpumalanga und des östlichen Küstenstreifens von KwaZulu Natal, besteht das ganze Jahr über Malariagefahr. Eine medikamentöse Prophylaxe ist sehr zu empfehlen, außerdem vorbeugende Maßnahmen wie körperbedeckende Kleidung, Anti-Mückenmittel und Moskitonetze für das Bett.

Viele gesetzliche und private Krankenkassen bezahlen die Impfungen und sogar die Malaria Prophylaxe. Anfragen und nerven lohnt sich!

Die Beratung durch einen Tropenmediziner ist sehr zu empfehlen, er kennt die aktuelle Bedrohung durch Krankheiten und weiß was, wann, wie und in welcher Kombination zu impfen ist. Lassen Sie sich drei Monate vor Reisebeginn einen Termin geben um nicht in Zeitdruck zu geraten.

Impfungen

Für alle Reisenden zu empfehlen ist ein Impfschutz gegen:

Diphterie, Tetanus, Polio
Hepatitis A/B
Masern (oder Immunität nach Krankheit)

Für Risikogruppen zusätzlich die Impfung gegen:

Typhus, Tollwut Pneumokokken, Influenza

Durchfallerkrankungen

Grundsätzlich sind die Hygienevorschriften in den größeren Städten mit denen in Europa gleichzusetzen und Speisen und Getränke können ohne Bedenken verzehrt werden. Nur in den ländlichen Regionen sollte man ein paar Regeln einhalten:

 

- Nur Wasser sicheren Ursprungs trinken (Mineralwasser aus Flaschen,gefiltertes,desinfiziertesoder abgekochtes.

- Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen.
- Bei Nahrungsmitteln gilt: Nur durchgegartes essen, in ländlichen Regionen zurückhaltend sein mit dem

  Verzehr von frisch gewaschenen Speisen, z.B. Salaten

- Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders lecker. 

 

 Ausserdem

 In stehenden Gewässern sollten Sie, wegen Bilharziosegefahr, nicht baden. Zum Schutz gegen Zecken                empfehlen wir bei Fußmärschen durch hohes Gras lange Hosen zu tragen und Anti-Insektenmittel zu benutzen.    Bei Safaris und Kontakten mit Tieren sollte eine Tollwutimpfung erfolgen. Folgen Sie stets den Anweisungen Ihres

 Reiseleiters, um keine bösen Überraschungen zu erleben. 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen häufig überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung ist sicher eine sinnvolle Investition. Schon bei kleinen Krankheiten macht sich eine solche Absicherung bezahlt. Auf jeden Fall sollten Sie sich über die Versicherungslage Ihrer Krankenkasse informieren. Die gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlen Ihnen in Südafrika keinen Cent, falls Sie hier ein Krankenhaus aufsuchen oder einen Arzt konsultieren sollten. Stets müssen Sie Vorkasse leisten.

 

Sonnenschutz

Die Sonne in Südafrika ist um ein vielfaches stärker als in Deutschland. Darum gilt es einige Dinge zu beachten.

  • Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme oder Lotion sollte mindestens 20 betragen.

  • Falls Sei sich viel im Wasser aufhalten, verwenden Sie eine wasserfeste Sonnencreme.

  • Halten Sie sich an den ersten Tagen in Südafrika im Schatten auf, damit sich Ihre Haut

    an die erhöhte UVA/UVB Bestrahlung gewöhnt.

  • Sonnenbrille mit UVA/UVB-Schutz.

  • Bei einer Sonnenallergie sollten Sie Sonnenbäder zwischen 11h und 15h meiden.

  • Kopfbedeckung nicht vergessen, vor allem bei Kindern.

  • Kleinkinder im Alter von 3 bis 4 Jahren sollten den ganzen Tag vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

  • Auch Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders gut schützen.

  • Feuchtigkeitslotion für die Versorgung der Haut nach dem Sonnenbad.

  • Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

  • Falls Sie Medikamente einnehmen, so sprechen Sie im Vorfeld mit

    Ihrem Arzt, ob sich die Wirkung bei erhöhter Sonnenbestrahlung negativ verändern kann.

    Beachten Sie auch, dass die Luftfeuchtigkeit in den trockenen Wintermonaten sehr gering ist. Verwenden Sie täglich eine Feuchtigkeitscreme oder -lotion. Ihre Haut wird es Ihnen danken.

    Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe brauchen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.                          

  • Nützliche Links:

  • CRM Zentrum für Reisemedizin

  • OSIR Ostschweizer Infostelle für Reisemedizin